PFARRBRIEF Nr. 07/2020 vom 20. September bis 25. Oktober 2020

Liebe Schwestern und Brüder unserer Pfarreiengemeinschaft, liebe Freunde,

der Monat Oktober ist in der Liturgie unserer Kirche der Rosenkranzmonat. Heutzutage können viele Menschen mit dem Rosenkranzgebet leider nichts mehr anfangen. Und auch in unserem Kopf steckt das Bild vom Rosenkranz als langes und langweiliges Gebet, dass heruntergeleiert werden muss. Aber es wird oft vergessen, dass mein persönliches Gebet davon abhängt, wie ich selbst bete und vor allem, ob ich mit dem Herzen bete.

Neulich habe ich einen Satz gelesen: „Der Glaube lebt nur, solange er betet. Nicht deshalb, weil wir nicht mehr glauben können, beten wir nicht mehr: weil wir nicht mehr beten können, glauben wir nicht mehr und können nicht mehr die Erfahrung machen, dass der Glaube Wunder tut“. Die Worte bringen das auf den Punkt, was uns fehlt. Bitte verwechseln Sie das nicht mit der Bigotterie. Mir geht es nicht um eine kleinliche, engherzige und übertriebene Frömmigkeit oder Glaubenseifer. Nein!!! Mir geht es um eine tiefe, ehrliche Beziehung zu Jesus, eine Beziehung, die ehrfürchtig ist, die Stille kennt und nachhaltig ist! Aber diese Haltung kann uns nur Jesus selbst lehren, wenn wir mit ihm ein bisschen Zeit verbringen!

Das Gebet ist der Anfang und die Quelle aller nachhaltigen Erneuerung unserer Kirche. Egal ob allein oder gemeinsam, daheim oder in der Kirche – ich möchte Sie von Herzen einladen, für einen neuen Aufbruch in unserer Pfarreiengemeinschaft zu beten.

Ihr Pfarrer Przemyslaw Nowak

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