PFARRBRIEF Nr. 01/2021 vom 24. Januar bis 28. Februar 2021

Liebe Pfarrangehörige, liebe Freunde,

ich hoffe, Sie haben das Neue Jahr 2021 gut und gesund begonnen. Die weihnachtliche Stimmung ist längst vorbei und der Alltag hat uns wieder. Auch die anhaltende Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen machen uns müde, genervt und ungeduldig. Alle warten auf das baldige Ende, viele setzten die Hoffnung auf die Impfung, aber keiner weiß, wann die „Normalität“ wiedereinkehrt.

Persönlich habe ich keinen Grund zu jammern und versuche mich täglich aufzuraffen, um diese Zeit optimal auszunutzen. Nicht immer gelingt mir das. Mich bewegt die Situation der alten und kranken Menschen in ihren Häusern, besonders in den Senioren- und Altenheimen. Die Familienangehörigen der Kranken und vor allem das Medizin- oder Pflegepersonal stoßen an ihre Grenzen und haben genug davon. Was ich momentan machen kann, ist das ermutigende Wort an sie und das Gebet für sie. Mir ist auch bewusst, dass sehr viele mehr oder weniger unter den momentanen Umständen psychisch, emotional und ebenfalls physisch leiden.

Als gläubiger Mensch kann ich nach dem Psalmisten zu Gott rufen: Ich erhebe meine Augen zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN! (Psalm, 121) Deshalb bin ich mir sicher, dass die Gottesdienste in unseren Kirchen, ob sie mit der Präsenz der Menschen gefeiert oder im Internet übertragen werden, der Besuch und das Gebet in der Kirche, das Anzünden einer Kerze, die Hausgebete, die Pflege der christlichen Traditionen in den Familien – das alles trägt sehr zu unserer Gesundheit und Stabilität bei. Wo sollen wir unsere Hilfe suchen? Für mich ist die Antwort klar: nur bei unserem Gott!

Die mich bohrende Frage, ob die öffentlichen Gottesdienste wieder für ein paar Wochen untersagt werden, wie im Frühjahr des letzten Jahres, steht offen. Wir sind alle gespannt, welche Entscheidungen die Regierung trifft.
Nichtdestotrotz lassen wir uns nicht unterkriegen und machen das Beste daraus. Deshalb bitte ich Sie, wenn sich wieder Änderungen ergeben, machen Sie sich über unsere Internetseite, App und in der Presse kundig. Vor allem bitte ich Sie sehr, nutzen Sie unsere Angebote! Und wenn Sie an der Hl. Messe persönlich nicht teilnehmen können, beten Sie bei den online übertragenen Gottesdiensten mit.
Danke für Ihr Verständnis und Mitmachen! Passen Sie gut auf sich auf!

Und noch zum Schluss: ich bin für Sie da! Wenn Sie mit mir telefonieren oder persönlich reden möchten, stehe ich zu Ihrer Verfügung!

Im Gebet verbunden

Ihr Pfarrer Przemyslaw Nowak

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