Lohwinden

Die Wallfahrtskirche Mariae Geburt in Lohwinden geht zurück auf eine wunderbare Heilung im Jahre 1666. Der aus dem Salzburger Land stammende Hirte Johannes wurde von seiner Stummheit geheilt. Er arbeitete beim Bauern Martin Schwegler (Festlhof) in Lohwinden. Öfter betete er beim Hüten der Tiere vor einer im Freien aufgestellten kleinen Figur der Muttergottes. Eines Tages erlangte er beim Beten des Ave Maria seine Sprache. Über diese Heilung wurde ihm von Magister Andreas Pfeillschmidt im Januar 1666 eine Urkunde ausgestellt.

Je mehr bekannt wurde, dass ein von Geburt an Stummer bei der Lohwindener Muttergottes-Feldfigur seine Stimme erhalten hatte, desto mehr Menschen strömten aus der ganzen Umgebung herbei. Im Jahre 1679 wurde die erste Kapelle erbaut und 22 Jahre später, 1701, begann man die jetzige Wallfahrtskirche zu bauen. Sie wurde nach neun Jahren Bauzeit fertiggestellt und im Jahre 1721 geweiht. 1702 wurde die Arme-Seelen-Bruderschaft in Lohwinden ins Leben gerufen, die der heiligen Mutter Anna geweiht wurde und die bis heute besteht. In der Kirche gibt es 160 Sitzplätze, drei Altäre, eine Orgel (gebaut um 1800) und drei Glocken.

 

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